Tagesschau

  1. Die FDP fordert, homosexuelle Männer nicht länger von der Blutspende auszuschließen: Entscheidend sei nicht die sexuelle Orientierung, sondern das Risikoverhalten, steht in einem Schreiben an Gesundheitsminister Spahn.
  2. Die Corona-Fälle in Deutschland steigen weiter an: Laut neuesten Zahlen des RKI haben sich bisher über 85.700 Menschen mit dem Virus infiziert. Besonders Bayern und Nordrhein-Westfalen sind betroffen.
  3. Die britische Labour-Partei vollzieht den Kurswechsel: Die Basis wählte Keir Starmer zum neuen Parteichef. Der 57-Jährige steht für die Abkehr vom linksgerichteten Stil Jeremy Corbyns. Dessen Vertraute unterlag deutlich.
  4. Brasiliens Präsident redet die Gefahren der Corona-Epidemie klein. Doch die Regionalregierung in São Paulo baut kurzerhand im Pacaembu-Stadion ein Lazarett auf. Auch Rio de Janeiro handelt. Von Ivo Marusczyk.
  5. Das Qingming-Totengedenkfest in China steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Corona-Krise: Staatsführung und Volk betrauern mehr als 3300 an Covid-19 Gestorbene. In Wuhan herrscht noch immer nicht Alltag.
  6. US-Präsident Trump hat den Generalinspekteur der Geheimdienste entlassen. Atkinson war eine wichtige Figur in der Ukraine-Affäre. Er brachte die Ermittlungen gegen Trump ins Rollen.
  7. Wenn es ernst wird, suchen Menschen Orientierung bei der tagesschau. Das zeigt sich an den Reichweiten, die wir in der Corona-Krise erreichen. Zeit für die Chefredaktion von ARD-aktuell, sich zu bedanken.
  8. US-Präsident Trump hat die Behörden angewiesen, die Ausfuhr von Schutzausrüstung gegen das Coronavirus verhindern. Die USA bräuchten das Material umgehend im eigenen Land. Er riet den Bürgern, Gesichtsmasken zu tragen.
  9. Neuste Daten aus den USA zeigen, dass Männer stärker vom Coronavirus betroffen sind als Frauen. Sie infizieren sich häufiger mit dem Erreger, und auch ihre Sterblichkeit ist größer. Doch warum ist das so? Von Marcus Schuler.
  10. Laut New Yorks Bürgermeister De Blasio hat der morgige Sonntag entscheidende Signalwirkung, ob seine Stadt für das gewappnet ist, was in der Coronakrise noch auf sie zukommen werde. Von Peter Mücke.