Tagesschau

  1. Am dritten Tag infolge haben in Ungarn Demonstranten gegen ein von der Regierung Orban geplantes Arbeitsgesetz protestiert. Dabei kam es erneut zu Ausschreitungen. Es handelt sich um die heftigsten Proteste seit mehr als zehn Jahren.
  2. Trotz vereinbarter Waffenruhe hat es in der jemenitischen Hafenstadt Hodeida offenbar vereinzelt Kämpfe gegeben. Der UN-Sondergesandte Griffiths forderte einen wirksamen Kontrollmechanismus für die Feuerpause.
  3. US-Präsident Trump will seinen bisherigen Haushaltsdirektor Mulvaney zum Interims-Stabschef im Weißen Haus machen. Er soll den scheidenden Stabschef Kelly ersetzen, dessen Verhältnis zu Trump sich zusehends verschlechtert hatte.
  4. Der VfL Wolfsburg hat seinen Aufschwung mit einem Sieg beim 1. FC Nürnberg fortgesetzt. Daniel Ginczek brachte die Wölfe in der 58. Minute in Führung. Josip Brekalo sorgte in der Nachspielzeit für den 2:0-Endstand.
  5. Wie sollen mehr Fachkräfte angeworben werden? Laut "Stuttgarter Zeitung" hat sich die Bundesregierung auf einen Plan verständigt. Dieser umfasse auch, wie mit abgelehnten Asylbewerbern in Beschäftigung umgegangen wird.
  6. Die Teilnehmer des UN-Klimagipfels hoffen immer noch auf eine Einigung. Umweltministerin Schulze, die für Deutschland verhandelt, sieht eine gute Grundlage, erwartet aber noch eine lange Nacht - mit offenem Ergebnis.
  7. Nach dem Anschlag von Dienstagabend kehrt Straßburg allmählich wieder zurück zur Normalität. Staatschef Macron dankte vor Ort den Sicherheitskräften für ihre Arbeit und gedachte der Opfer.
  8. Mehrere Staaten schließen wegen Sicherheitsbedenken den chinesischen Konzern Huawei beim Ausbau des 5G-Netzes aus. In Deutschland halten Wirtschaftsminister Altmaier und Experten des Bundes das nicht für notwendig.
  9. Er galt als RAF-Jäger, der früh auf den Computer setzte: In seiner Zeit als BKA-Chef hatte Horst Herold aber mit massivem Widerstand zu kämpfen - und erlitt eine bittere Niederlage. Ein Nachruf von Holger Schmidt.
  10. Vom Brexit abgesehen schafft es die EU kaum noch, gemeinsame Positionen zu finden, meint Malte Pieper. Der Letzte, der es versucht hat, Visionen zu entwerfen, wurde ausgebremst. Die EU geht kraftlos ins neue Jahr.