Tagesschau

  1. Nach der landesweiten Legalisierung von Marihuana in Kanada hat es einen Ansturm auf die Verkaufsstellen gegeben. Vielerorts war die Droge schon am ersten Tag ausverkauft. Von Kai Clement.
  2. Im Fall eines Syrers, der infolge eines Feuers in seiner Zelle ums Leben kam, gibt es neue Erkenntnisse, die Zweifel an einem Suizid nähren. Der zu unrecht inhaftiere Mann hatte offenbar noch versucht, Hilfe zu holen.
  3. Eigentlich sollte "Feine Sahne Fischfilet" im November im Dessauer Bauhaus auftreten, eingeladen vom ZDF. Nachdem rechte Gruppierungen dagegen mobilisierten, hat die Bauhaus-Stiftung das Konzert der Band untersagt.
  4. Die EU wirft Italien eine "beispiellose" Abweichung von den europäischen Haushaltsregeln vor. Rom wurde eine Frist gesetzt, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Premier Conte glaubt, er könne die Bedenken ausräumen.
  5. Die Teilnehmer des EU-Gipfels beschwören Fortschritte, dabei herrscht fast überall Stillstand: Bei Migration, Grenzschutz, Brexit. Nur bei einem einzigen Thema zeigt sich die EU geschlossen. Von Stephan Ueberbach.
  6. Große Verluste für CDU und SPD, deutliche Bewegungen bei den gar nicht mehr so kleinen Konkurrenten - laut ARD-Vorwahlumfrage dürfte die Regierungsbildung in Hessen schwierig werden. Von Friederike Hofmann.
  7. Die Staatsanwaltschaft hat im Fall des in Köthen getöteten 22-Jährigen Anklage erhoben: Zwei Afghanen wird nach Abschluss der Ermittlungen Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen.
  8. Der Fall Khashoggi hat wirtschaftspolitische Konsequenzen für Saudi-Arabien: Immer mehr Entscheidungsträger sagen ihre Teilnahme an einer prestigeträchtigen Investorenkonferenz ab - nun auch US-Finanzminister Mnuchin.
  9. Ab 2019 soll für Teilzeitbeschäftigte die Rückkehr auf eine Vollzeitstelle leichter werden: Der Bundestag hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Es gilt allerdings nur für Unternehmen mit mehr als 45 Arbeitnehmern.
  10. Um Fahrverbote in Großstädten zu vermeiden, will Volkswagen alte Diesel gegen Rabatte zurücknehmen und verschrotten. Experten sehen darin lediglich ein Konjukturprogramm für das Unternehmen.