Tagesschau

  1. Mitarbeiter des österreichischen Inlandsgeheimdienstes stehen im Verdacht, für Wirecard die Zahlungsfähigkeit von möglichen Kunden geprüft zu haben. Sie sollen dafür Schmiergeld erhalten haben. Von Katja Riedel.
  2. In Israel werden nun auch gezielt 16- bis 18-Jährige gegen das Coronavirus geimpft, um ihnen ein halbwegs normales Abitur zu ermöglichen. Das Virus hatte sich in den Oberstufen stark ausgebreitet. Von Benjamin Hammer.
  3. Die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle ist seit der vergangenen Woche gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Bundesdurchschnitt bei 111,1 - in einem Landkreis aber noch bei über 400.
  4. In den Lübecker Sana-Kliniken gibt es einen großen Corona-Ausbruch. Mindestens 79 Mitarbeiter wurden positiv getestet. Mehr als 40 Patienten liegen auf den Covid-Stationen. Offenbar geht der Ausbruch auf einen Patienten zurück.
  5. Die Corona-Lage in Portugal ist angespannt. Trotzdem sollen die Portugiesen heute einen neuen Präsidenten wählen. Amtsinhaber Rebelo de Sousa will eine Stichwahl vermeiden, braucht dazu aber mehr als 50 Prozent der Stimmen.
  6. Bundesligist Hertha BSC hat Trainer Labbadia und Manager Preetz mit sofortiger Wirkung freigestellt. Für Preetz übernimmt Sportdirektor Friedrich bis Saisonende die Geschäfte, als Labbadias Nachfolger wird Ex-Trainer Dardai gehandelt.
  7. Zwei Wochen nach dem Grubenunglück in China hat die Hälfte der 22 Verschütteten wieder das Tageslicht erreicht. Die Suche nach den anderen Kumpeln in gut 600 Metern Tiefe läuft auf Hochtouren. Grund des Unglücks waren zwei Explosionen.
  8. Impfstoffe gegen das Coronavirus gibt es inzwischen viele, Medikamente für Erkrankte sind dagegen noch rar. Gesundheitsminister Spahn hat nun 200.000 Dosen eines Mittels gekauft, das auch Ex-US-Präsident Trump geholfen haben soll.
  9. Als Korrespondentin erlebte Esther Saoub 2011 in Kairo die Tahrir-Proteste und den Regimewechsel mit. Sie blickt zurück auf Demonstranten-Euphorie, Polizeigewalt und die enttäuschte Hoffnung auf Wandel. Ein Tagebuch.
  10. Zehn Jahre nach den Tahrir-Protesten in Ägypten ziehen viele damalige Aktivisten eine bittere Bilanz: Die meisten Ziele wurden nie erreicht, die Regierung greift härter durch denn je. Und doch gibt es Hoffnung. Von Daniel Hechler.