Tagesschau

  1. Bundesweit belasten immer mehr Banken Privatkunden mit Negativzinsen. Die Strafzinsen sind bereits länger umstritten, ein Eingreifen der Politik ist vorerst aber nicht in Sicht.
  2. Nach ihrer Klausur in Hamburg hat CDU-Spitze die Losung für das angebrochene Jahr ausgegeben: weniger Selbstbeschäftigung - mehr Sacharbeit. Mit der Schwesterpartei CSU deutet sich ein neues Streitthema an.
  3. Ausgerechnet vor der Libyen-Konferenz kündigt der EU-Außenbeauftragte Borrell die Kürzung von Hilfsgeldern an die Türkei an. Nur: Beschlossen war das schon längst - umso heikler der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Von Ralph Sina.
  4. Seit Jahren herrscht Chaos in Libyen - und je mehr Länder sich einmischen, desto unübersichtlicher wird die Lage. Worum geht es bei dem Konflikt überhaupt? Was will General Haftar? Und wer unterstützt wen? Ein Überblick.
  5. Das neue, in China aufgetretene Coronavirus breitet sich weiter aus. Die Behörden meldeten vier neue Infektionen, es gibt zahlreiche Verdachtsfälle. Forscher befürchten, das Ausmaß könne viel größer sein als bekannt.
  6. Wegen ein paar Gramm Haschisch im Koffer soll die Israelin Naama Issachar in Russland für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Dabei geht es wohl weniger um Drogen als um Politik. Von Benjamin Hammer.
  7. Die CDU-Spitze hat in Hamburg über ein neues Grundsatzprogramm beraten. Parteichefin Kramp-Karrenbauer betonte, es gebe Wichtigeres als die Kanzlerkandidaten-Frage. Bewegung deutete sich beim Thema Wahlrechtsreform an.
  8. Artgerechte Tierhaltung, Naturschutz, Hilfe gegen den Klimawandel und die Folgen: Dafür demonstrieren Naturschützer und Ökobauern in Berlin. Die Initiative "Wir haben es satt!" erwartet 15.000 Teilnehmer und 100 Traktoren.
  9. Langersehnt und dann so heftig: Regenfälle haben in Teilen Australiens zu Überschwemmungen geführt. Während sich die Lage in manchen Waldbrandregionen entspannte, wurde die Feuerwehr andernorts behindert. Von Lena Bodewein.
  10. Sie leben oft in der Illegalität, haben kaum Geld, und wenn sie sterben, erfährt keiner ihren Namen: afghanische Flüchtlinge in der Türkei. In den letzten zwei Jahren ist ihre Gruppe immer größer geworden. Von Katharina Willinger.